03.07.2004 - Plastische Chirurgen: Doppelkinn minimal invasiv korrigieren

Kinnkorrektur: verschiedene OP-Techniken zur Doppelkinn-Straffung untersucht

Wenn das Kinn sichtbar hängt, wird so mancher Betroffene über eine kosmetische Kinnkorrektur nachdenken. Vor allem ältere Menschen mit Doppelkinn fragen einen solchen, das Aussehen verjüngenden Eingriff zunehmend nach. 

Plastische Chirurgen der Universität Alabama im amerikanischen Birmingham stellten die Ergebnisse von Eingriffen zur Kinnkorrektur bei Patienten während des Zeitraums von 1994 bis 2000 im Rückblick vor. Für die Korrektur des Doppelkinns stehen zahlreiche unterschiedliche Techniken zur Verfügung.

Die Autoren der Studie benutzten eine minimal invasive Methode, mit der das Kinn wieder gestrafft werden kann: Nach einem kleinen Einschnitt wird mit einer U-förmigen Prolennaht im Mundraum das Bindegewebe des Kinns erfasst und über die untere Begrenzung der Kieferknochenfuge nach oben gezogen.

Die retrospektive Analyse zur Bewertung dieser minimal invasiven Technik umfasste 314 Fälle mit Kinnkorrektur plus Facelift: Schwerwiegende Komplikationen waren nicht aufgetreten, die Langzeitergebnisse erwiesen sich als sehr zufriedenstellend und dauerhaft. (Dr. Eberhard J. Wormer)

Quelle: de la Torre JI et al., A minimally invasive approach for correction of chin ptosis, Plast Reconstr Surg 113 (2004) 404–409

© Medizinische Enzyklopädie 2010