04.05.2004 - Aktiv gegen Osteoporose

Osteoporose: Eine weit verbreitete und gefürchtete Erkrankung ist durch einen gesunden Lebensstil weitestgehend vermeidbar

Die Zahl der an Osteoporose Erkrankten ist insbesondere bei älteren Frauen besonders hoch. Daher wird eine ausreichende Zufuhr der knochen-wichtigen Mikronährstoffe Calcium, Vitamin D3, Vitamin K1, Kupfer sowie Fluor zur Vorbeugung der Osteoporose ebenso wie ausreichende Bewegung empfohlen.

Vitamin K für die Knochen, gegen Osteoporose

In Deutschland sind circa 8 Millionen Menschen an der Osteoporose erkrankt. Den Großteil der Betroffenen bilden Frauen, insbesondere nach den Wechseljahren. Bei der Osteoporose handelt es sich um eine systemische Erkrankung, bei der sich die Knochenmasse über das im Alterungsprozess normale Maß hinaus verringert. Während es im Kindes- und Jugendalter zu einer stetigen Zunahme an Größe, Stabilität und Mineralgehalt des Knochens kommt, ist im dritten Lebensjahrzehnt die maximale Knochenmasse erreicht. Im Anschluss hieran kommt es physiologisch zu einem allmählichen Verlust der Knochenmasse.

Insbesondere Frauen weisen einen erhöhten Knochenabbau auf, was mit dem veränderten Hormonhaushalt nach den Wechseljahren zusammenhängt. Hier fallen die für den Calciumhaushalt bedeutsamen Hormone ab und ebenfalls sinkt die Aufnahme von Calcium in den Körper. Durch die bei der Osteoporose krankhaft verringerte Knochenmasse kommt es zu einem erhöhten Frakturrisiko. Besonders folgenschwer sind Brüche der Wirbelkörper sowie der Hüftgelenksknochen. Diese kommen gehäuft bei Senioren vor, die hierdurch gravierenden Folgen wie Bettlägerigkeit ausgeliefert sind. Die Bedeutung dieser häufigen Erkrankung wird in unserer Gesellschaft häufig leider verkannt, da es sich um einen langwierigen Prozess handelt, der schleichend verläuft.

Gerade in jungen Jahren kann viel für den Aufbau eines stabilen Knochens getan werden. Da der Erkrankungsgipfel sich jedoch erst im höheren Alter ansiedelt, ist die Problematik bei vielen jungen Menschen nicht präsent. Die Entstehung einer Osteoporose ist jedoch auch für Frauen nach den Wechseljahren kein unausweichliches Schicksal. Eine wichtige Komponente zur Vorbeugung ist ausreichende Bewegung, beispielsweise in Form von Schwimmen, Radfahren oder Walking. Die zweite wichtige Komponente umfasst eine ausgewogene Ernährung und hiermit eine ausreichende Zufuhr der für den Knochenstoffwechsel wichtigen Mikronährstoffe Calcium, Vitamin D3, Vitamin K1, Kupfer sowie Fluor.