- 26.07.2011 - EHEC/HUS O104:H4 – Der Ausbruch wird als beendet betrachtet
Surveillance von EHEC O104:H4 wird noch fortgesetzt
In den letzten Wochen wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) nur noch vereinzelt Erkrankungen an Escherichia coli (EHEC) /HUS übermittelt, die durch den Ausbruch bedingt waren. Der letzte Erkrankungsbeginn, der dem Ausbruch zuzuordnen ist, wurde für den 4.7.2011 übermittelt und liegt damit drei Wochen zurück. Nachdem dem RKI nun seit diesem Zeitpunkt kein neuer Erkrankungsfall bekannt geworden ist, der mit dem Ausbruch in Zusammenhang steht, betrachtet das RKI den Ausbruch als beendet. Die drei Wochen... [mehr]
- 22.07.2011 - Wurmeier: „Angenehm salzig“
US-Forscher testen neue MS-Therapie: Wurmeier als Trinklösung
Die orale Gabe von Eiern des Schweinepeitschenwurms (Trichuris suis) führt über drei Monate zu einer Reduktion von entzündlichen Läsionen im Zentralen Nervensystem (ZNS) von MS-Patienten. Das haben US-Forscher in einer Phase I-Pilotstudie nachgewiesen.Dazu Ralf Gold, Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS): „Bereits seit längerem ist bekannt, dass MS- Patienten mit Parasiteninfektionen weniger Schübe und Krankheitsaktivität in der Kernspintomographie zeigen.... [mehr]
- 22.07.2011 - Neuron verursacht möglicherweise zu starke Gefühle
Wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen: Erhöhte Dichte der von Economo Neurone
Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Nervenzelltyp (dem „von Economo Neuron“) im limbischen System des Gehirns und sehr starken Emotionen, die letztlich sogar zu Selbstmord führen können? Dieser spannenden Frage widmet sich ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum. Zu ihm gehören Wissenschaftler des LWL-Universitätsklinikums Bochum und des Instituts für Neuroanatomie (Medizinische Fakultät der RUB). Erste Ergebnisse haben die Forscher im Fachmagazin PLoS One veröffentlicht.Im... [mehr]
- 21.07.2011 - Vorsicht im Internet
Psychische Probleme nicht öffentlich diskutieren
Immer mehr Menschen, allen voran Jugendliche und junge Erwachsene, tauschen sich über soziale Netzwerke mit echten und virtuellen „Freunden“ aus. Auch psychische Probleme wie Depressionen oder Magersucht werden in Diskussionsforen, Facebook-Gruppen oder Blogs besprochen. Doch der Austausch im Netz birgt Gefahren: „Oftmals ist die Privatsphäre nicht ausreichend geschützt“, warnt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM). Doch eine internetbasierte ... [mehr]
- 21.07.2011 - EHEC: Verzehrsempfehlung zu rohen Sprossen und Keimlingen
Aus Ägypten importierte Bockshornkleesamen sowie deren Sprossen und Keimlinge sollten weiterhin nicht roh verzehrt werden
Aus Sicht der Bundesbehörden gibt es nach Vorlage weiterer Informationen aus den Bundesländern keinen Grund mehr für die Empfehlung, zum Schutz vor Infektionen mit EHEC O104:H4 Sprossen und Keimlinge generell nicht roh zu verzehren. Die aktuellen Ermittlungsergebnisse ergaben keine Hinweise, dass andere Samenarten als Bockshornkleesamen mit EHEC-Infektionen in Zusammenhang stehen. Aus Ägypten importierte Bockshornkleesamen sowie Sprossen und Keimlinge, die aus diesen Samen gezogen wurden, sollten... [mehr]
- 18.07.2011 - Professionelles Handeln und Offenheit können einen Imageschaden verhindern
Krisenmanagement in Universitätsklinika
Todesfälle durch ungeklärte Infektionen, Doping-Verdacht und Medien-Kampagnen wegen angeblicher Behandlungsfehler: Wie schaffen es Universitätsklinika, schwere Krisen intern zu bewältigen und erfolgreich mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren? Der Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin in Berlin befasste sich mit dem Management von Krisensituationen. „Im Krisenfall muss die Klinikumsleitung entschlossen und professionell handeln“, erklärte Dr. Andreas Tecklenburg, Vorstandsmitglied... [mehr]
- 17.07.2011 - Tore mit Köpfchen – ohne Folgen für den Kopf
Studie zeigt: Kopfballspiel schadet nicht dem Gehirn
Fußball erfreut sich in Deutschland als „Volkssport Nummer 1“ besonderer Beliebtheit. Das Ballspiel findet bei Jung und Alt, bei Männern wie auch bei Frauen zahlreiche Anhänger. Die Fußball-WM der Frauen, die derzeit in Deutschland stattfindet, wird sicherlich – trotz des vorzeitigen Ausscheidens des deutschen Teams – zur Begeisterung beitragen. Das Turnier ist auch ein Grund, sich die Sportart aus wissenschaftlicher Perspektive wieder ein wenig näher anzuschauen. Denn in den letzten Jahren ist ... [mehr]
- 06.07.2011 - Zukunftssicher: Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten sind international gefragt
Erste Europäische Schule für Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie
Der Name ist Programm: Die Erste Europäische Schule für Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie orientiert sich schon seit Jahren an internationalen Standards. Bereits 1992 begannen die ersten Schülerinnen und Schüler die physiotherapeutische Ausbildung. Es folgten ein Jahr später der Ausbildungsgang zum/zur Logopäden/ Logopädin und 1996 zum/zur Ergotherapeuten/ Ergotherapeutin. Die jeweils 3-jährigen Ausbildungen folgen den bundeseinheitlichen Rahmenlehrplänen und den Prüfungsordnungen für die... [mehr]
- 01.07.2011 - Mit Grünem Tee Darmkrebs vorbeugen?
Wissenschaftler untersuchen Wirkung des Tees auf Darmkrebsvorstufen
Grüner Tee gehört zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Getränken der Welt. Er wird hauptsächlich aus den Blättern der Pflanze Camellia Sinensis hergestellt und gilt besonders in Asien als Lebenselixier. Das Heißgetränk wirkt positiv auf Herz und Kreislauf, es scheint aber auch vor Krebs zu schützen. Wissenschaftler der Universitäten Halle (Saale) und Ulm untersuchen nun in einer Langzeitstudie die krebsvorbeugenden Eigenschaften des Grüntees, insbesondere gegen Darmkrebs. Bereits seit ... [mehr]
- 01.07.2011 - Hodenkrebs: Besonders junge Männer betroffen
Früherkennung durch Selbstuntersuchung
Wer denkt schon in jungen Jahren an Krankheiten und Gefahren? Vor allem bei Veränderungen, die unbemerkt bleiben oder eine tabuisierte Thematik betreffen, verschwenden die meisten keine Gedanken an Erkrankungen. Besonders für junge Männer gilt, bösartige Veränderungen am Hoden frühzeitig zu erkennen und gezielt zu therapieren, weiß Dr. Reinhold Schaefer, praktizierender Urologe und ärztlicher Geschäftsführer der Uro-Gmbh Nordrhein, einem Zusammenschluss von niedergelassenen Urologen.„Tückisch an... [mehr]
- 30.06.2011 - Melisse im Schwitzkasten
Neue Messmethoden und Ansätze zum Energiesparen - Wachsendes Marktpotenzial von Arznei- und Heilpflanzen
Der Bedarf an Arzneipflanzen wächst. Agrartechniker der Universität Hohenheim erforschen, wie sie passgenau, ressourcenschonend und damit auch wirtschaftlicher getrocknet werden können. Die meisten Arznei- und Heilpflanzen werden nach der Ernte getrocknet. Schon die alten Ägypter wussten, dass jede Pflanze auf ihre Art getrocknet sein will und unterschieden zwischen Schatten- und Sonnentrocknung. Heute wird in der hochtechnisierten Landwirtschaft die artgerechte Trocknung von speziellen Anlagen... [mehr]
- 30.06.2011 - Medikamentenkosten, Arbeitsausfall, Mehrfacherkrankungen
Sozioökonomische Folgen von Kopfschmerzen
Kopfschmerzen verursachen enorme Kosten. Dabei müssen sowohl die direkten Kosten (für Behandlung und Vorbeugung von Kopfschmerzen) als auch die indirekten Kosten (durch Arbeits- und Produktivitätsausfall) berücksichtigt werden. Weiterhin entstehen tertiäre Kosten, als Folgekosten einer falschen Kopfschmerztherapie oder einer Invalidität. Die Angaben im folgenden beziehen sich jeweils auf Kosten etc., die innerhalb eines Jahres entstehen.Wohl kaum ein anderes Volksleiden als Kopfschmerzen weist eine... [mehr]
- 30.06.2011 - Ekel am Ticket-Automat
Keime und Pilze auf öffentlichen Touchscreens
Vielen Deutschen sind Touchscreens an öffentlichen Fahrkarten- oder Bankautomaten zu schmutzig. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz (AUGE) der Hochschule Niederrhein meiden 54 Prozent der Menschen die Geräte, wenn sie verunreinigt sind. Einige Befragte gaben sogar an, sich grundsätzlich vor Touchscreens zu ekeln.Dabei geht es auch um die Frage, ob durch die Benutzung von Touchscreens durch viele Tausend Menschen leichtfertig Krankheitserreger... [mehr]
- 15.06.2011 - Nicht EHEC, sondern EAHEC
Mikrobiologen entschlüsseln Genom des Erregers - Erklärung für aggressives Verhalten
Wissenschaftler der Universität Göttingen haben die genetische Information des Bakteriums Escherichia coli (E. coli O104:H4) entschlüsselt, das die sogenannten EHEC-Erkrankungen verursacht. Zum Einsatz kam dabei die Roche-454-Sequenzierungstechnologie. Die untersuchten Proben stammen von zwei Patienten aus Hamburg. „Die Ergebnisse erlauben wichtige Rückschlüsse darauf, weshalb das besonders in Norddeutschland grassierende Bakterium so aggressiv ist“, so Dr. Rolf Daniel, Leiter des Göttinger Laboratoriums... [mehr]
- 15.06.2011 - Klimawandel begünstigt weiteres Vordringen der Asiatischen Tigermücke in Europa
Grundlegende Trends für Europa
Die mit dem Klimawandel verbundene Erwärmung fördert die Ausbreitung von Arten, die als Krankheitsüberträger wirken. So ist zu erwarten, dass die Asiatische Tigermücke, die tropische Krankheiten wie Dengue- und Chikungunyafieber auf Menschen übertragen kann, weiter nach Europa vordringt. Zunächst werden der Nordwesten der Iberischen Halbinsel, der Südwesten Frankreichs und größere Bereiche Norditaliens mit hoher Wahrscheinlichkeit von dieser Entwicklung betroffen sein. Auch in küstenfernen Regionen... [mehr]
- 01.06.2011 - Wattestäbchen – mehr Schaden als Nutzen
Ohrenschmalz schützt die Ohren
Warnhinweise auf Verpackungen nehmen Menschen in vielen Fällen äußerst ernst. Niemand trinkt Shampoo oder gönnt sich ein großes Stück Kernseife auf der Stulle. Dennoch reinigen viele Menschen ihre Ohren mit Wattestäbchen, obwohl auf diesen eine deutliche Warnung steht: Wattestäbchen nicht in Gehörgänge einführen. Experten vom HNOnet NRW, einem Zusammenschluss niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, raten zu einem Besuch beim Facharzt, wenn Ohrenschmalz zum Problem anwächst.„Wattestäbchen schaden... [mehr]
- 31.05.2011 - Welt-Nichtraucher-Tag
Beim Nichtraucherschutz hat Dresdner Neustadt Nachholbedarf
Obwohl in Deutschland jährlich mehr als 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, mangelt es an der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz: Eine aktuelle Studie belegt, dass in über 80 Prozent der Kneipen weiterhin geraucht wird. Die vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden, dem Uniklinikum Carl Gustav Carus und der Sächsischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren initiierte Raucherambulanz sieht diese Ergebnisse bei einer eigenen ... [mehr]
- 31.05.2011 - Freund oder Feind?
Kryptosporidiose: Neue Diagnosemethode für gefährlichen Krankheitserreger bei Reptilien
Was beim Menschen in den allermeisten Fällen wenig spektakulär verläuft, ist für Reptilien hochgefährlich: Eine durch Parasiten ausgelöste Entzündung des Verdauungstrakts, die Kryptosporidiose. Sie ist bei diesen Tieren hoch ansteckend und verläuft oft tödlich. Eine Infektion der Tiere früh zu erkennen, ist schwer. Forschende an der Vetmeduni Vienna haben nun eine auf Genanalysen aufbauende Methode entwickelt, mit der die Diagnose der Kryptosporidiose bei Reptilien früher und viel genauer möglich... [mehr]
- 30.05.2011 - Gemüsedusche: Neue Waschverfahren zur EHEC-Prävention
Lebensmittel-Wissenschaftler erforschen neues Schneid- und Waschverfahren, um Gemüse effektiv und produktschonend von EHEC-Erregern zu befreien
EHEC-Ausbrüche könnten sich ausweiten und immer wieder auftreten – so nicht nur die Befürchtung der Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim. Eine vielversprechende Präventionsmaßnahme ist es, die industriellen Wasch- und Schneideverfahren von Gemüse und verzehrfähigen Salatprodukten zu verbessern. Unter anderem im Test: hygienisches Schneiden mit Wasserstrahlen unter Hochdruck in Kombination mit Warmwasserwäsche, um Bakterienkolonien zehnmal besser als bei herkömmlichem Gemüsewaschen... [mehr]
- 28.05.2011 - Im Bilde
Entscheidungen werden im Vorderhirn gefällt
Forscher des Bernstein Zentrums Berlin, der Charité -Universitätsmedizin Berlin und der Freien Universität Berlin weisen erstmals eindeutig nach, dass das Vorderhirn ursächlich an den Entscheidungsprozessen des Menschen beteiligt ist. In der Fachzeitschrift Current Biology* berichten sie, dass Versuchspersonen deutlich länger für Entscheidungen brauchten, wenn ein bestimmter Bereich des Vorderhirns durch die sogenannte transkranielle Magnetstimulation (TMS) gehemmt wurde. Mit Hilfe eines Computermodells... [mehr]
- 26.05.2011 - Biologische Uhr ändert sich: Vom pubertären Nachtschwärmer zum senilen Bettflüchter
Lerche und Eule
Die meisten Menschen kommen aufgrund ihrer Biochronologie entweder als Lerche (Frühaufsteher) oder Eule (Morgenmuffel) zur Welt und in der Pubertät entwickeln sie sich zum Nachtschwärmer. Mit dem 20. Lebensjahr tritt dann eine Wende ein, und der Schlaf- und Wachrhythmus verschiebt sich kontinuierlich Richtung früher, bis wir im Alter an frühmorgendlicher seniler Bettflucht leiden. Verantwortlich für diese Veränderungen der inneren Uhr sind zirkulierende Faktoren im Blut. Dies berichten Forschende... [mehr]
- 25.05.2011 - Der eigenartige Fressmechanismus der ersten Wirbeltiere
Multitasking dank Zähnen auf Oberlippen und Zunge
Ein Art Fangzähne auf doppelten Oberlippen, stachlige Zähne auf der Zunge und eine Art Umlenkrolle, um die Zunge vorwärts und rückwärts zu bewegen – das wunderliche Gebiss gehört einem Conodonten und wurde dank einem neuen Fossilienfund von einem schweizerisch-französischen Forschungsteam unter der Leitung von Paläontologen der Universität Zürich analysiert und rekonstruiert. Die Analyse gibt Aufschluss über die evolutionsgeschichtliche Entstehung von Kiefern. Die Rekonstruktion zeigt anhand eines... [mehr]
- 24.05.2011 - Zahnarztbewertungsportale: verlässlich oder kommerziell?
Kriterienkatalog zu Anforderungen an Online-Portale
Online-Bewertungen von Medizinern nehmen an Bedeutung zu. Deshalb haben Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Qualitätskriterien für Online-Portale definiert.In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Arztbewertungsportale etabliert, die sich quantitativ und qualitativ stark unterscheiden. Mit wenigen Ausnahmen sind diese Portale kaum in der Lage, Patienten... [mehr]
- 24.05.2011 - Still, aber tödlich: Die Ursache des Demetz-Syndroms beim Tiroler Grauvieh
Fehler in der RNA
Für neurologische Erkrankungen bei Menschen und Tieren können viele Faktoren verantwortlich sein. Immer mehr Hinweise deuten auf genetische Ursachen. Kleine Populationen sind besonders gefährdet, wie das Tiroler Grauvieh, eine Rinderrasse mit nur etwa 5000 registrierten Kühen, bei der eine spezielle Nervenkrankheit auftritt, das Demetz-Syndrom. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Vetmeduni Vienna hat die genetische Basis dafür aufgedeckt. Obwohl die Daten den Schluss zulassen, dass... [mehr]
- 23.05.2011 - Escherichia coli: Gefährliche Darmepidemie in Norddeutschland
Erreger EHEC macht sich durch schwere Durchfälle bemerkbar
Seit dem Wochenende grassiert eine gefährliche Darminfektion, die durch den Erreger enterohämorraghische Escherichia coli (EHEC) ausgelöst wird. Derzeit ist besonders das norddeutsche Gebiet betroffen, aber erste Fälle wurden bereits aus anderen Bundesländern gemeldet.Der Erreger EHEC macht sich zunächst durch schwere Durchfälle bemerkbar, ist aber viel gefährlicher als ein herkömmlicher Darminfekt, da er im Körper ein Toxin freisetzt, das zur Hämolyse, dem Abbau von roten Blutkörperchen (Erythrozyten),... [mehr]
- 19.05.2011 - Neandertaler nutzten regionale Küche
Spuren im Zahnschmelz widerlegen artspezifische Ernährung
Zum gängigen Bild vom Neandertaler gehört in der Regel auch die Vorstellung vom Großwildjäger, der in der eiszeitlichen Steppe Mammuts erlegte. Doch ganz so war es nicht, jedenfalls nicht nur. Die Ergebnisse von Untersuchungen am Senckenberg Forschungsinstitut zeigen jetzt, dass der Speisezettel des Steinzeitgesellen weitaus differenzierter war als vermutet und auch pflanzliche Nahrung enthielt. Fakt ist: Sowohl Homo neanderthalensis als auch der frühe Homo sapiens haben schlicht das vertilgt, was... [mehr]
- 19.05.2011 - Giftige Tränen
Die Biophysik des Schlangenbisses
Schlangen injizieren ihr Gift durch einen hohlen Giftzahn in ihr Opfer – glauben die meisten Menschen. Doch die meisten Schlangen und viele andere giftige Reptilien haben gar keinen hohlen Zahn. Physiker der Technischen Universität München (TUM) haben nun heraus gefunden, welche Tricks diese Tiere anwenden, um ihr Gift trotzdem erfolgreich unter die Haut ihrer Opfer zu bringen.Seit Jahren erforschen Professor Leo van Hemmen, Biophysiker an der TU München, und Professor Bruce Young, Biologe an der... [mehr]
- 16.05.2011 - Kampf gegen die Lyme-Borreliose
Beweidung als wirksame Präventivmaßnahme
Gegen die Lyme-Borreliose gibt es noch immer keinen Impfstoff. Deshalb ist es so wichtig, Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen. Diesem Vorhaben widmen sich Forscher im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung. Eine Feldstudie, die von Prof. Dr. Franz-Rainer Matuschka von der Berliner Charité in den vergangenen fünf Jahren im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchgeführt wurde, zeigt: Auf Ziegen- und Rinderweiden, vermutlich ebenso wie auf Schafweiden, kommen deutlich weniger Zecken vor als ... [mehr]
- 12.05.2011 - Krankenhaus Rating Report 2011
Auf deutsche Krankenhäuser kommen magere Jahre zu
Bis zum Jahr 2020 werden ohne Gegenmaßnahmen voraussichtlich etwa 10% von derzeit rund 2.000 deutschen Kliniken schließen. Insbesondere für kleine Häuser in kommunaler Trägerschaft werden die nächsten Jahre wirtschaftlich hart. Besonders betroffen wird wohl der ländliche Raum sein. Die Versorgungssicherheit auf dem Land wird dadurch in den meisten Fällen aber nicht gefährdet. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die siebte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress... [mehr]
- 11.05.2011 - Exotische Stechmücken und tropische Viren in Deutschland auf dem Vormarsch
Japanischer Buschmoskito und 3 Tropenviren identifiziert
Eine neue Stechmückenart (1) und gleich drei von Stechmücken-übertragene Viren (3 und 4) werden eine neu angelegte Datenbank zur Erstellung einer Mückenkarte für Deutschland ergänzen: Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) und der Universität Heidelberg haben in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage e.V. (KABS) in Waldsee den eingewanderten japanischen Buschmoskitos in Südwest-Deutschland identifiziert. Gleichzeitig... [mehr]
- 10.05.2011 - Entwicklungsbiologie: Wenn die Pfote einer Flosse ähnelt
Gleiches genetisches Netzwerk für alle Wirbeltiere
In jahrelanger Knochenarbeit tasten sich Entwicklungsbiologen der Universität Basel an ein umfassendes Verständnis der Prozesse heran, die im Embryo die Bildung der Gliedmassen steuern. Ob Flossen, Flügel oder Beine – das genetische Netzwerk, das deren Wachstum kontrolliert, ist sich im Lauf der Evolution gleich geblieben, wie das Bild von der symmetrischen Vorderpfote eines Mausembryos veranschaulicht.Wie aus einer einzigen Zelle komplexe Lebewesen hervorgehen, die sich bewegen, ernähren und fortpflanzen... [mehr]
- 09.05.2011 - Zecken und FSME: Baden-Württemberg ist Hot Spot Nr. 1 in Deutschland
Bundesweit größte Fallzahlen und geringe Impfquote
Mit jährlich 100 bis 150 FSME-Erkrankungen liegt Baden-Württemberg bundesweit an der Spitze aller Bundesländer. Zwei Drittel der betroffenen Erwachsenen und die Hälfte der betroffenen Kinder erkranken so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das zeigt die amtliche Statistik, die gestern auf einer Pressekonferenz der Universität Hohenheim vorgestellt wurde. Ebenfalls präsentiert: Ergebnisse einer Langzeitstudie über Krankheitsverläufe, das Präventionsprogramm „zeckenwetter.de“,... [mehr]
- 09.05.2011 - "Zigeunerforschung" an der Universität Tübingen
Neuer Bericht des Arbeitskreises "Universität Tübingen im Nationalsozialismus"
Der Arbeitskreis „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“ hat sich als interdisziplinäre Forschergruppe dem Themenfeld der ,Zigeunerforschung’, der ,Kriminalbiologie‘ und der Zwangssterilisation von ‚Zigeunern‘ sowie dem späteren Umgang damit an der Universität Tübingen gewidmet und einen Bericht mit einem Überblick über die Forschungsergebnisse vorgelegt. Die abwertende historische Fremdbezeichnung ‚Zigeuner‘ ist nicht deckungsgleich mit der Selbstbezeichnung Sinti und Roma, da sie mehr Gruppen... [mehr]
- 05.05.2011 - Nächtliches Computerspielen und depressive Symptome stehen in einem Zusammenhang
Verschiebung des individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus
Der Zeitpunkt, wann am Computer gespielt wird, ist für die psychische Gesundheit wichtiger als die Spieldauer. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Basel. Die Forschenden konnten belegen, dass wer nachts zwischen 22 und 6 Uhr regelmässig Online-Computerspiele spielt, ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome aufweist – unabhängig davon, wie viele Stunden pro Woche insgesamt gespielt wurden. Die Forschungsergebnisse sind online in der Fachzeitschrift «Personality and Individual Differences»... [mehr]
- 05.05.2011 - Lecker und pflanzlich
Eis mit Lupinenproteinen
Sommer ohne Eis – für viele kaum vorstellbar. Doch wer keine Milch oder keine Laktose verträgt, muss oft verzichten. Fraunhofer-Forscher bieten jetzt eine Alternative: »Lupinesse« – die rein pflanzliche Köstlichkeit ist frei von Laktose und Cholesterin und enthält wertvolles Lupineneiweiß. Das Eis kommt am 9. Mai 2011 bei EDEKA in die Regale.Ein Sommermärchen: Man sitzt abends auf der Terrasse oder dem Balkon. Ein lauer Wind kühlt die Hitze des Tages. Vor sich eine Schale mit verschiedenen Eissorten... [mehr]
- 05.05.2011 - Cosmedica 2011 mit 150 Live-OPs und Behandlungen
Fortbildung für Fachärzte in Ästhetischer Medizin
Für mehr Qualität auf dem „Markt der Schönheit“Für mehr Qualität auf dem „Markt der Schönheit“ sorgt die Cosmedica 2011 vom 20. bis 22. Mai 2011 in Bochum. Den alle zwei Jahre stattfindenden Kongress zur ästhetisch-operativen Medizin veranstaltet die Dermatologische Klinik der Ruhr-Universität im St. Josef-Hospital Bochum inzwischen zum neuen Mal. Die Veranstalter haben ein vollgepacktes und attraktives Programm zusammengestellt – besonderes Highlight sind 150 Live-Operationen und Behandlungen ,... [mehr]
- 04.05.2011 - Nichtraucherschutz in der deutschen Gastronomie
Warum die Landesgesetze gescheitert sind
Über 80 Prozent der Kneipen und Bars und mehr als 90 Prozent der Spielhallen sind nach wie vor verqualmt. Das ist das alarmierende Ergebnis einer aktuellen Studie aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zum Nichtraucherschutz in zehn ausgewählten Bundesländern.Im Februar und März 2011 untersuchten Dr. Martina Pötschke-Langer und Ute Mons gemeinsam mit dem Evaluationsteam im Deutschen Krebsforschungszentrum sämtliche Gaststätten im Innenstadtbereich der Landeshauptstädte Düsseldorf, Hannover, Kiel,... [mehr]
- 04.05.2011 - Glücksspielsucht in den Fokus rücken
Freitag, der 13.2011 wird in fünf fränkischen Rathäusern zum Glückstag
Freitag, der 13.2011 wird in fünf fränkischen Rathäusern zum Glückstag, denn Mitarbeiter der Fachberatungsstellen Glücksspielsucht in Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Roth-Schwabach rücken das Thema Glücksspiel in den Fokus der Lokalpolitiker.Spielhallen schießen in Bayern überall aus dem Boden – auch in Mittel- und Oberfranken. Das hat nicht nur negative Auswirkungen auf das Stadtbild, sondern ruft auch zahlreiche soziale Probleme hervor. Die Statistiken der Landesstelle Glücksspielsucht in ... [mehr]
- 28.04.2011 - Viel Sex und ein langes Leben
Neue Erkenntnisse zu Graumullen
Für Aufsehen sorgten Zoologen der Universität Duisburg-Essen (UDE), als sie entdeckten, dass bei einer bestimmten Nagetier-Art die Lebenserwartung sexuell aktiver Individuen gegenüber „abstinenten“ Artgenossen etwa doppelt so hoch ist. In einer Folge-Studie beweist das Team um Dr. Philip Dammann und Prof. Dr. Hynek Burda nun, dass das Phänomen weiter verbreitet ist, als zunächst gedacht: Eine ganze Tiergattung – afrikanische Graumulle mit dem wissenschaftlichen Namen Fukomys – zeigt dieses denkwürdige... [mehr]
- 27.04.2011 - Wo lebt es sich gesünder?
Forscherin wertet bundesweit vermeidbare Todesfälle aus
Wenn sich die Menschen aussuchen könnten, wo sie ihr Leben verbringen möchten, würden sie vermutlich einen Ort wählen, an dem es sich gut leben lässt. Vielleicht würden sie aufs Land ziehen, weil es dort ruhiger zugeht. In die Berge oder ans Meer, weil dort die Luft besser sein soll. Sie würden Gegenden meiden, in denen es viel Industrie oder Atomkraftwerke gibt. Denn schließlich wollen alle ein gesundes und langes Leben führen.Doch wo lebt man hierzulande besonders lange und besonders gesund? ... [mehr]
- 27.04.2011 - Neue Studie: Yoga kann Vorhofflimmern verringern
Zwei Mal pro Woche eine Stunde Yoga
Zwei Mal pro Woche eine Stunde Yoga kann offenbar die Zahl von Vorhofflimmer-Episoden halbieren. 49 Studienteilnehmer mit vorübergehendem („paroxysmalem“) Vorhofflimmern (eine Herzrhythmusstörung) wurden während der ersten drei Monate der Studie aufgefordert, zunächst etwas häufiger körperlichen Aktivitäten nachzugehen, die ihnen vertraut waren und Freude bereiteten. In den verbleibenden drei Monaten nahmen die Probanden zweimal pro Woche jeweils eine Stunde an einem Programm mit Atem-, Yoga- und... [mehr]
- 19.04.2011 - Private Zuzahlungen schwächen das Vertrauen in das Gesundheitssystem
In Deutschland fehlt jedem Vierten das Vertrauen, bei einer schweren Erkrankung ausreichend medizinisch versorgt zu werden
In einem an der Universität Harvard durchgeführten Forschungsprojekt kommt Professor Claus Wendt von der Universität Siegen zu dem Ergebnis, dass private Zuzahlungen zu Gesundheitsleistungen das Vertrauen der Bürger in das Gesundheitssystem schwächen.In der Studie, die durch das renommierte "Harkness Programm des Commonwealth Fund" und die Robert Bosch Stiftung gefördert wurde, vergleichen Professor Dr. Wendt und sein Team die Gesundheitssysteme von Deutschland, Großbritannien, der Niederlande, ... [mehr]
- 19.04.2011 - Der UV-Index zeigt den richtigen Sonnenschutz
Verringerte Ozonschicht über Nordeuropa: Steigt die Sonnenbrand- und Hautkrebsgefahr auch in Deutschland?
Der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ermittelte UV-Index klärt auf: Er zeigt an, wie hoch die UV-Strahlung der Sonne wirklich ist und gibt Anhaltspunkte für den richtigen Sonnenschutz. Der ist in diesem Jahr besonders wichtig. Denn durch die Schädigung der Ozonschicht kann die UV- Strahlung schon im Frühjahr so stark sein wie sonst im Hochsommer. Schon nach Minuten kann ein Sonnenbrand entstehen.„Damit alle die ersten schönen Frühlingstage genießen können und diese nicht mit einem Sonnenbrand... [mehr]
- 15.04.2011 - Spektakuläre Entdeckung: Ein Gen steuert Haarfarbe und Gedächtnis
Muskelin: Schlüsselfaktor für die Funktion unterschiedlicher Gewebe
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) haben die Funktion eines Proteins entschlüsselt, das offensichtlich sowohl Gehirnfunktionen reguliert, die fürs Lernen und die Gedächtnisleistung bedeutsam sind, als auch maßgeblich für die Ausprägung der Haarfarbe ist. Ihre Erkenntnisse wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Neuron“ als Titelgeschichte veröffentlicht.Die Forscher am Institut für Molekulare Neurogenetik des UKE um Prof. Matthias Kneussel... [mehr]
- 15.04.2011 - Cyber-Mobbing an Schulen: Ein Fünftel der Jugendlichen direkt betroffen
Pilotstudie: Neben persönlichen Gründen spielen oft die Klassen- und Schulstruktur eine wichtige Rolle - Täter stammen aus der Klassenmitte, Opfer sind die Randfiguren
Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahmephänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen mit dem Phänomen. Vor allem Schülerinnen und Jüngere werden zur Zielscheibe der virtuellen Angriffe. So hatten die weiblichen Befragten ein 6fach erhöhtes Risiko, Opfer von Cyber-Mobbing zu werden. Täter sind dagegen... [mehr]
- 14.04.2011 - Störfaktor „Lärm“ im Büro
Hörexperten erforschen Ursachen und Auswirkungen von Bürolärm und entwickeln innovative Lösungen für eine bessere Raumakustik
Vor wenigen Tagen erließ die Europäische Kommission neue Grenzwerte für den Lärm von Eisenbahnverkehr. Zur Problematik des Lärms verursacht durch Schienen-, Straßen- und Luftverkehr legte nun die Europäische Akademie eine Studie vor, die die Auswirkungen der Lärmbelastung auf den Menschen und deren Regulation untersucht. Die Studie "Leben mit Lärm? Risikobeurteilung und Regulation im Verkehrsbereich" ist das Ergebnis eines zweieinhalbjährigen Forschungsprojekts mit dem Ziel, den Lärm-Akteuren, Politikern... [mehr]
- 14.04.2011 - Gefährlichere Zeckenstiche in wärmerem Klima
Wenn der Klimawandel infizierte Zecken begünstigt
Zecken überleben warme Trockenperioden besser, wenn sie von bakteriellen Krankheitserregern befallen sind, als wenn sie keine Erreger in sich tragen. Deshalb könnten sich in Zukunft – in einem zusehends wärmeren Klima – die durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitsfälle mehren. Dies zeigen vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende der Universität Neuenburg.Auch nach dem Jahr der Biodiversität ist der Holzbock – die wichtigste Zeckenart in der Schweiz – kein grosser Sympathieträger.... [mehr]
- 14.04.2011 - Fledermäuse tolerieren extrem hohen Blutzucker
Nektarfressende Fledermäuse vertragen so viel Zucker wie sonst kein anderes Säugetier
Nektarfressende Fledermäuse vertragen so viel Zucker wie sonst kein anderes Säugetier. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und weiterer Institute haben herausgefunden, dass die Tiere ihre Blutzuckerwerte über die körperliche Aktivität regulieren können. Sie berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von Proceedings of the Royal Society B.Blumenfledermäuse in den Tropen ernähren sich vorwiegend von Nektar, den sie mit ihren langen Zungen aus Blüten lecken. Der Nektar... [mehr]
- 13.04.2011 - Keine erhöhte Strahlenbelastung bei japanischen Lebensmitteln in Deutschland
In Deutschland ist bei Kontrollen der Länderbehörden bislang keine erhöhte Strahlenbelastung bei Lebensmittelimporten aus Japan festgestellt worden
In Deutschland ist bei Kontrollen der Länderbehörden bislang keine erhöhte Strahlenbelastung bei Lebensmittelimporten aus Japan festgestellt worden. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit, das die Untersuchungsergebnisse der Bundesländer regelmäßig an die Europäische Kommission meldet.Bisher liegen dem BVL 23 Analyseergebnisse vor, die alle von Kontrollen der per Flugzeug eingeführten Waren stammen. Bei allen Proben lagen die Messwerte für die Radionuklide... [mehr]
- 13.04.2011 - Du bist ja so peinlich!
Neuronale Grundlagen des Fremdschämens
Wenn man sich für andere schämt, sind vergleichbare Gehirnareale aktiv, wie wenn man den Schmerz anderer nachempfindet. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie zu den neuronalen Grundlagen des Fremdschämens, die Wissenschaftler der Philipps-Universität in der aktuellen Ausgabe des Online-Wissenschaftsmagazins „PLoS One“ veröffentlichten Die Autoren um Dr. Sören Krach und Frieder Paulusberichten darin über Ergebnisse, die sie mittels Verhaltensexperimenten und funktionaler Magnet-Resonanzbildgebung... [mehr]
- 06.04.2011 - Nuklarmediziner beschäftigen sich mit Reaktorhavarie in Japan
Nuklearmediziner treffen sich zum Informationsaustausch
Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan mit Ihren Auswirkungen im Atomkraftwerk Fukushima beherrscht die Nachrichten seit Wochen und wird auch Thema der NuklearMedizin 2011, der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Nuklearmedizin, sein. Es stehen nicht nur die Lage im Katastrophengebiet, sondern auch die Konsequenzen für Deutschland und Europa in der öffentlichen Diskussion. Viele Mediziner werden von ihrem Umfeld und ihren Patienten... [mehr]
- 04.04.2011 - Gesunder Appetit auf Nordseealgen
Algenhaltige Milchprodukte gleichen Ernährungsdefizite aus
Algen sind wahre Goldgruben unter den Nahrungsmitteln. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Im asiatischen Raum stehen algenhaltige Nahrungsmittel längst auf der Speisekarte. Die Nährstofflieferanten aus dem Meer gelten als gesundheitsfördernde Delikatesse. In Deutschland sind Lebensmittelprodukte aus Algen hingegen eine Seltenheit – Algen kommen hier meist in der Pharma- und Kosmetikindustrie zum Einsatz. Das ttz Bremerhaven und die Meierei Langenhorn... [mehr]
- 03.04.2011 - Keine Chance für Gammelfleisch
Sensorfolie übernimmt Qualitätskontrolle
Bei verpacktem Fisch oder Fleisch ist es kaum möglich, zwischen frischer und bereits ungenießbarer Ware zu unterscheiden. Fraunhofer-Forscher haben eine Sensorfolie entwickelt, die in die Packung integriert wird und dort die Qualitätskontrolle übernimmt. Bei verdorbener Speise warnt sie durch einen Farbwechsel.Ob der eingeschweißte Hähnchenschenkel wirklich noch frisch und genießbar ist? Ansehen kann man es ihm nicht. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum stellt keine Garantie da. Gammelfleischskandale... [mehr]
- 02.04.2011 - APP jetzt kein Vergessen!
Neues iTune App erinnert chronisch kranke Patienten an die regelmäßige Medikamenteneinnahme
Chronisch kranke Patienten müssen in der Regel eine hohe Anzahl an Tabletten einnehmen. Ein Beispiel sind nierentransplantierte Patienten, bei denen sich die tägliche Tablettenanzahl auf bis zu 14 Stück pro Tag addieren kann. Die korrekte, regelmäßige Einnahme fällt allerdings vielen Menschen schwer, oft wird die Einnahme vergessen, besonders häufig während des Tages, wenn die Arbeit oder andere Beschäftigungen die Patienten beanspruchen. Ohne es zu wollen und zu wissen, riskieren die Betroffenen... [mehr]
- 01.04.2011 - Ostereier können die Gesundheit fördern
Schokolade mindert Risiko von Herzerkrankungen - Flavanole im Kakao sorgen für positive Auswirkungen auf Blutdruck und Herz-Gesundheit
Ostereier und insbesondere Schokolade mit hohem Kakaoanteil können, in kleinen Mengen konsumiert, die Gesundheit fördern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die gestern im European Heart Journal, einer Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, veröffentlicht wurde. Sie belegt, dass ein kleines Stück Schokolade pro Tag den Blutdruck senken und Herzerkrankungen vorbeugen kann.Deutsche Forscher untersuchten im Rahmen einer Studie 19.357 Testpersonen im Alter von 35 bis 65 Jahren über... [mehr]
- 30.03.2011 - Vom Polarkreis ins All
Flug zum Mars: Biomedizinisches Experiment ins All geschossen
An Bord der unbemannten Forschungsrakete TEXUS-49 schickte der Weltraumbiotechnologe Prof. Oliver Ullrich von der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg Zellen des menschlichen Immunsystems in eine Höhe von 270 Kilometern. Während ihres zirka zehnminütigen Fluges war die Rakete mit ihrer Fracht für etwa fünf Minuten in der Schwerelosigkeit des Weltalls. In dieser Zeit wurden die Versuche ferngesteuert durchgeführt.„Wir sind überglücklich, dass alles gut geklappt hat“, sagte Ullrich nach dem erfolgreichen... [mehr]
- 25.03.2011 - Kontamination von Fischen als Folge des Reaktorunglücks in Japan
Atomkatastrophe: Keine Gefahr durch kontaminierten Fisch für deutsche Verbraucher erwartet +++ Neue Daten zum Reaktorunglück in Japan
Der Unglücksreaktor im japanischen Fukushima hält die Welt weiter in Atem. Während die Ingenieure vor Ort die Anlage Stück für Stück sichern, laufen erste Messungen auch aus dem marinen Bereich ein.So hat das japanische Forschungsministerium (MEXT) am 24. März Aktivitäts- Messwerte veröffentlicht, die am Vortag mit einem Forschungsschiff gewonnen wurden. Demnach befinden sich 30 Kilometer vor der Küste des Unglückreaktors im Mittel 42 Becquerel (Bq) Iod-131 und 16 Bq Cäsium-137 in einem Liter Meerwasser.... [mehr]
- 18.03.2011 - Japan: Zur möglichen Kontamination von Fischen und Meerwasserpflanzen
Keine Informationen über Menge und Art der bisher freigesetzten Radionuklide in Japan
In den letzten Stunden haben sich an der Situation im japanischen Kernkraftwerk Fukushima keine relevanten Änderungen ergeben. Es wird nach wie vor versucht, die kritische Lage in den Griff zu bekommen. Vom Betreiber der Anlage liegen auch weiterhin keine Informationen über Menge und Art der bisher freigesetzten Radionuklide vor.Die Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) hat daher Informationen über behördlich gemessene Radionuklide von Japan angefragt. Bis diese Messdaten verfügbar sind, kann... [mehr]
- 16.03.2011 - Reichliches Trinken kann zu Jodverlusten führen
Wer viel trinkt, sollte seine Jodversorgung im Auge behalten
Wer viel trinkt, sollte seine Jodversorgung im Auge behalten. Zu dieser Empfehlung kommen Wissenschaftler der Universität Bonn anlässlich einer6aktuellen Studie. Darin haben die Forscher festgestellt, dass reichliches Trinken zu Jodverlusten führen kann. Diese Verluste solle man durch jodreiche Kost, also etwa Seefisch oder Milchprodukte, sowie durch die Verwendung von Jodsalz ausgleichen. Keinesfalls solle man jedoch auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr - Experten empfehlen zwei Liter pro Tag... [mehr]
- 11.03.2011 - Stammzellforschung aus dem juristischen Blickwinkel
An der Schnittstelle von Medizin und Recht
Stammzellforschung ist ein umstrittenes Thema. Auf der einen Seite treibt die Medizin die Forschung mit hohem Tempo voran, auf der anderen Seite stehen der ethische und juristische Diskurs dahinter zurück. Den Dialog zwischen naturwissenschaftlich-medizinischer und juristischer Perspektive zu fördern, ist das Anliegen von Timo Faltus. Unter dem Titel „Handbuch Stammzellenrecht“ legt der Stipendiat des Translationszentrums für Regenerative Medizin Leipzig einen aktuellen Praxisleitfaden für Naturwissenschaftler,... [mehr]







