23.03.2007 - Rotwein zur aktiven Gesundheits-Vorsorge?

Resveratrol hält jung und schützt vor Krankheiten

Die häufigsten Todesursachen in den westeuropäischen Ländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Jeder Zweite bis Vierte stirbt an ihnen. Nicht immer sind die Krankheiten heilbar, daher ist Vorsorge wichtig. Auch die Ernährungsgewohnheiten spielen eine Rolle. So gibt es Nahrungsbestandteile wie das Resveratrol im Rotwein, die eine schützende Wirkung entfalten können. Wie, das zeigt der Ratgeber "Resveratrol – Länger jung mit der Rotwein-Medizin".

"Die Dosis macht das Gift", lautet der bekannte Satz des spätmittelalterlichen Arztes Paracelsus. "Das gilt auch für Alkohol, der – richtig dosiert – durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen hat", so der Arzt und Autor des Ratgebers Dr. Bernd Kleine-Gunk. Der Rotwein verdankt seine positive Wirkung dem Resveratrol. Der natürliche Pflanzenstoff schützt die Weintraube vor Pilzen, Bakterien und Umweltgiften. Wer Rotwein trinkt, profitiert von den biologischen Funktionen des Stoffes: Er hemmt Entzündungsprozesse, beugt Alzheimer-Demenz vor, schützt vor Gefäßverschluss und Magengeschwür.

Magengeschwüre werden durch das Bakterium Helicobacter pylori hervorgerufen und können auch zu Magenkrebs führen. Nicht selten ist dann eine unzureichende Magensäureproduktion erkennbar. Wein wirkt nicht nur infektionshemmend und antibakteriell, er fördert auch die Bildung von Magensäure. Für die Infektionsprophylaxe ist der Wein also ein exzellentes Mittel gegen unerwünschte Keime, wie Bernd Kleine-Gunk erklärt.

Der Autor informiert über die gesundheitsfördernde Kraft des Weines, die vielseitige Wirkung des Resveratrols und neuen Zukunftsperspektiven der Anti-Aging-Medizin. Eine Lektüre für Gesundheitsbewusste und Weinliebhaber... [mehr]