Fruchtzucker führt bei mehr als 30% der Bevölkerung unter anderem zu Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen. Die Krankheit, die dahinter stecken kann, heißt Fructose-Intoleranz. Ihre Symptome, Diagnose und Behandlung sind Thema des Ratgebers "Fructose-Intoleranz". Der Leser erfährt, wie er seine persönliche Toleranz erhöhen kann, welche Lebensmittel er essen und welche er besser meiden sollte.
Frisch gepresster Orangensaft, viel Obst und Gemüse - eine so vernünftige Ernährungsweise führt bei manchen Menschen zu unerklärliche Magen- und Darmbeschwerden und nicht selten auch zu Mangelerscheinungen und in schweren Fällen sogar zu Depressionen. Wie viele Betroffene, hatte auch Thilo Schleip bis zur Diagnose noch nie etwas von Fructose-Intoleranz gehört.
Heute widmet der Autor sein Fachwissen der Patientenaufklärung. Sein Motto ist: "Nur wer die Krankheit kennt, kann auch wirkungsvoll die Beschwerden lindern!" Ein erster Schritt ist der Selbsttest-Fragebogen. Die Leser können so feststellen, ob ihre Beschwerden unter Umständen durch Fructose-Intoleranz bedingt sind.
Sind Bauchschmerzen oder Blähungen da, lassen sich durch eine Diät, eine Nahrungsmittelergänzung durch Zink und Folsäure sowie einer Sanierung der Darmflora weitgehend reduzieren. Obst und Gemüse enthalten Fruchtzucker, sollten aber nicht vom Speiseplan verdrängt werden.
"In kleinen Mengen über den Tag verteilt sowie nach größeren Mahlzeiten fördert es die Verträglichkeit und sichert eine ausreichende Vitaminversorgung", so Schleip. Rezepte wie Baiser-Rhabarberkuchen laden zum Nachkochen ein und machen deutlich, eine fructosearme Ernährung bedeutet keinesfalls Verzicht und Eintönigkeit... [mehr]