Viele Menschen nehmen sich vor, ab sofort regelmäßiger Sport zu treiben. Doch wie oft ist es dann wichtiger, länger im Büro zu bleiben, wie oft ist der Wald zu nass oder die Sonne zu heiß? Der Ratgeber "Motivations-Coach. Die Lust am Sport entdecken" zeigt, wie Sportwillige ihr Gehirn überlisten und sich durch die richtige innere Einstellung selbst motivieren. So bleibt das regelmäßige Training kein Wunschtraum mehr.
"Motivation ist planbar und in höchstem Maße beeinflussbar. Sie ist ein logisches Ergebnis von inneren Einstellungen, Überzeugungen und vollbrachten Taten", erklärt der Autor Michael Kutzner. Er ist Diplom-Sportlehrer und arbeitet als Personal-Trainer. Sein Wissen gibt er in Seminaren und als Berater für internationale Großunternehmen und Institutionen weiter. "Entscheidend auf dem Weg zu einer lebenslangen Sportmotivation ist, dass Sie bewegungsfreundliche Vorstellungen und Überzeugungen entdecken: Diese wirken wie ein mentaler Rückenwind, der Sie unsichtbar aus dem Sessel hebt, Ihnen die Sportschuhe anzieht und Sie aus dem Haus laufen lässt", erklärt Kutzner.
Warum ist es so schwer, sich aufzuraffen? Das hat wenig mit täglichen Sachzwängen zu tun, sondern eher mit falschen Vorstellungen, die wir verinnerlicht haben. "Haben Sie schon als Kind den Sonntagsspaziergang gehasst? Waren ihre Schuhe zu klein und die Ausflüge deshalb so quälend? Die Schuhe sind vergessen, das 'draußen = quälend' ist Ihnen jedoch geblieben", erklärt Kutzner. In seinem Ratgeber zeigt er, wie man seine Einstellungen und persönlichen Erfahrungen positiv beeinflussen kann. Beispielsweise ist es wichtig, dass Sportwillige sich Ziele setzen, die sie auch erreichen können.
"Sehen Sie zu Anfang keinen Erfolg Ihrer Bemühungen? Dann hat eventuell die Art Ihrer Wahrnehmung Sie blind gemacht", erklärt Kutzner. Der vermeintliche Misserfolg bezieht sich nur auf die rein körperlichen Aspekte des Sports wie Muskelaufbau oder Ausdauer. Der Sportler hatte zu diesem Zeitpunkt keine Antenne für die mentalen Erfolge des Trainings. "Dabei haben Sie sich bestimmt entspannter, ruhiger, ausgeglichener gefühlt. Sie müssen nur Ihre Wahrnehmung schulen", so Kutzner.
Die Ausrede 'Sport und Bewegung nimmt zu viel Zeit in Anspruch!' zählt nicht. Auch das tägliche Zähneputzen kostet Zeit. Wir haben aber den Sinn dieser Tätigkeit erkannt und es wurde für uns durch die tägliche Wiederholung zur Gewohnheit. "Man muss sich nicht dazu motivieren – man tut es ohne nachzudenken. Das sollte auch das Ziel in Hinblick auf Bewegung sein – Sport ist kein Zeitopfer, sondern lebenswichtige und Spaß machende Tätigkeit", sagt Kutzner. In seinem Ratgeber analysiert er die wichtigsten Ausreden. Checklisten, Tipps und Übungen helfen, sportliche Ziele richtig zu definieren. Der Ratgeber zeigt Sportwilligen, wie sie dabei bleiben, sich gut fühlen und nicht wieder aufgeben... [mehr]