Patienten die wegen chronischer Schmerzen regelmäßig Medikamente einnehmen, leiden oft zusätzlich unter deren Nebenwirkungen. Ganz ohne Medikamente verspricht Aku-Taping Hilfe gegen eine Vielzahl von chronischen und akuten Beschwerden – sowohl therapeutisch als auch vorbeugend. Schmerzende Muskeln und ihre Akupunkturpunkte werden mit einem elastischen Tape beklebt. So entsteht eine wirkungsvolle Massage, die Schmerzen rasch lindert.
Das Wesentliche dieser therapeutischen Methode ist die Behandlung mit dehnbaren Klebebändern. Im Gegensatz zu den üblichen starren Tape-Verbänden ermöglichen die elastischen Bänder Bewegungen. Diese führen zu einer Reizung der unter dem Tape liegenden Haut und dem darunter liegenden lockeren und straffen Bindegewebe. "Infolge der Reizung normalisieren sich die Stoffwechselfunktionen und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert", erklärt Dr. Hans-Ulrich Hecker und Dr. Kay Liebchen, Autoren des Ratgebers "Aku-Taping – sanft gegen den Schmerz". Sie erläutern die einzelnen Schritte des Aku-Tapings, wie oft Tapes erneuert werden müssen und wie Fehlschläge vermieden werden. Der Leser erfährt, bei welchen Beschwerden Tapes wirksam sind und wann sie besser nicht eingesetzt werden sollten.
Mit Aku-Taping lassen sich beispielsweise Kopf- und Gelenkschmerzen aber auch Zerrungen behandeln. Selbst Menstruationsschmerzen lassen sich lindern, wenn ein Tape-Streifen rechts und links der Lendenwirbel und ein dritter im oberen Lendenwirbelbereich quer zu den beiden anderen geklebt wird. In der Sportmedizin werden Tapes nicht nur bei Verletzungen eingesetzt. Bei vielen Sportarten sind einzelne Gelenke- oder Muskelareale einseitig belastet. Entsprechende Überbelastungen werden mit Tapes sowohl therapeutisch als auch vorbeugend behandelt... [mehr]