Nasenkorrektur Früher:
Die Nasenkorrektur ist eine der ältesten plastischen Operationen an einem Körperorgan (15./16.Jh. in Deutschland/Italien). Bis vor einigen Jahren war die Nasenkorrektur auch der gefragteste ästhetische Eingriff in Mitteleuropa, wurde jedoch mittlerweile von der Fettabsaugung abgelöst. Verschiedenste Techniken sind weltweit für Nasenkorrektur (Nasenplastik) entwickelt worden, die auch heutzutage noch ihre Gültigkeit und in der Hand eines erfahrenen Operateurs alle ihre Berechtigung haben.
Gewandelt hat sich die Verwendung von Aufbaumaterialien bei Gewebedefekten: Früher kamen häufiger Fremdmaterialien wie Silikon, Kunststoff oder sterilisiertes Leichengewebe zum Einsatz, heute verwendet man bei der Nasenkorrektur fast ausschließlich körpereigenes Gewebe.
Nasenkorrektur Heute:
Wer und Was?
Nach wie vor ist eine Nasenkorrektur bzw. Nasenplastik, ob rein ästhetisch oder auch funktionell (d.h. die Atemfunktion wiederherstellend), eine sehr anspruchsvolle und aufwendige Operation. Eine ausgefeilte Technik ermöglicht es bei der Nasenkorrektur, viele Nasendeformitäten, ob angeboren, durch Unfall oder nach Voroperation erworben, zu korrigieren. Dabei sollten Anatomie und Proportion des Gesichtes, Atemfunktion und Wünsche des Patienten in Einklang gebracht werden:
- Korrektur des äußeren Nasengerüsts - zum Beispiel Verkleinerung, Verkürzung, Verschmälerung, Verlängerung, Begradigung der Nase, Erniedrigung eines hohen Nasenrückens (Höckernase); Verkleinerung, Verfeinerung, Anhebung, Absenkung der Nasenspitze, Korrektur einer Naseneingangsverengung, Versetzung der Nasenflügel, Auffüllung von Gewebeeinsenkungen und Defekten, Entfernung von Narbengewebe nach Vor-Operationen.
- Septorhinoplastik: Korrektur des inneren Nasengerüsts - zum Beispiel Begradigung der Nasenscheidewand, Entfernung knöcherner Verwachsungen, Verkleinerung großer Nasenmuscheln
Die Nase besteht ähnlich wie ein Puzzle aus verschiedenen Bausteinen, die gegeneinander beweglich sind und bereits von Natur aus mehr oder weniger aufeinander abgestimmt sind. Wird nun ein Teil operativ durch die Nasenkorrektur bzw. Nasenplastik verändert, muß man meist auch andere Teile der Nase korrigieren.
Aufgrund der verschiedenen Gewebearten der Nase: Haut, Bindegewebe, Knorpel und Knochen, sind der Formung Grenzen gesetzt. Deshalb kann nicht aus jeder Nase jede x-beliebige Nase gestaltet werden. Hautdicke, Heilungsverlauf und individuelle Neigung zur vermehrten Bildung von Narbengewebe können die endgültige Form bei der Nasenkorrektur/Nasenplastik ebenfalls beeinflussen.
Wie?
Moderne Operationsmethoden führen bei der Nasenkorrektur bzw. Nasenplastik zu einem optimalen ästhetischen Ergebnis. Es gibt zwei alternative OP-Methoden unter Vollnarkose: die geschlossene und die offene Rhinoplastik. Dr. Dietmar Löffler, Chefarzt der KÖ-Klinik Düsseldorf: "Ich rate zur geschlossenen Rhinoplastik in der Hand eines erfahrenen Nasenchirurgen.
Bei der offenen Form löst man viel mehr Gewebe, die Nase ist länger geschwollen und es bleiben unschöne Narben im Nasenbereich. Bei der geschlossenen Technik bearbeitet der Arzt die Knorpel- und Knochenstrukturen des Nasengerüstes ausschließlich durch die beiden Nasenlöcher. Die Schnitte liegen im Naseninnern, äußere Narben entstehen nicht."
Damit die Schwellung nicht zu groß wird und um den Nasenknochen zu stabilisieren, wird die Nase nach dem Eingriff in Gips gelegt, der nach zwei Wochen entfernt wird. Zur Sicherheit sollte ca. sechs Wochen auf Sport verzichtet werden. Nach der Enthüllung seiner "neuen" Nase kann sich der Patient über die Verschönerung und damit über eine positivere Ausstrahlung freuen - ein Leben lang.
Wo?
Nasenoperationen (Nasenkorrektur/Nasenplastik) sind sehr häufig durchgeführte Operationen in der KÖ-Klinik.
- Ausführliche, individuelle Beratung mit Planung des operativen Vorgehens.
- Kurze Behandlungs- und Erholungszeit - Dauer des Eingriffs 1-3 Stunden, stationärer Aufenthalt von einer Nacht, Gipsabnahme nach ca. 12 Tagen, Erreichen eines vorläufigen Ergebnisses nach ca. 6 Monaten, das endgültige Ergebnis ist nach ca. einem Jahr erreicht.