15.07.2005 - Rechtliche Qualitätsvorgaben in der stationären Altenpflege

Rechtliche Qualitäts-Anforderungen für den vollstationären Pflegebereich

Der Leitfaden "Rechtliche Qualitätsvorgaben in der stationären Altenpflege" bietet erstmals ein kompaktes Nachschlagewerk für die Praxis. Inhalt ist der aktuelle Stand rechtlicher Qualitätsanforderungen für den vollstationären Pflegebereich. Das Buch unterstützt somit Pflegeeinrichtungen bei der Umsetzung bestehender Qualitätsvorgaben.

"Anlass für die Erstellung des Leitfadens waren zahlreiche gesetzliche Neuregelungen der letzten Jahre wie Pflegeversicherungsgesetz, Pflege- Qualitätssicherungsgesetz sowie Heimgesetz", erläutert Autorin Dr. Ursula Eva Wiese, Professorin für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Fachhochschule Osnabrück. " Zu den wichtigsten Neuerungen zählen dabei rechtliche Qualitätsvorgaben, die nunmehr verpflichtend vorgegeben sind".

Für die Praxis stellen diese Gesetzesreformen sowohl in ihrer Komplexität als auch in den Regelungsinhalten eine enorme Herausforderung dar. Die Verantwortlichen in stationären Pflegeeinrichtungen können sich in diesem "Regelungsdschungel" nur schwer orientieren. Dabei hilft ihnen der Leitfaden, der ausführlich und übersichtlich Aufschluss über sämtliche relevanten Rechtsvorgaben gibt. Ob es um die Versorgung der Heimbewohner, bauliche Anforderungen oder personelle Fragen geht - alle Aspekte der Qualitätsentwicklung und -sicherung werden mit den entsprechenden Rechtsgrundlagen dargestellt.

Prof. Dr. Peter Mayer, Dekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, würdigte die Publikation seiner Kollegin: "Dieses Buch verbindet synergetisch die für unsere Fakultät wichtigen Schwerpunkte Qualitätsmanagement, Recht und Demographie, die in zahlreichen Forschungsprojekten bearbeitet werden".

Studiendekanin Prof. Dr. Marie-Luise Rehn betonte, dass die Inhalte des Leitfadens, der als Ergebnis eines Forschungsprojektes unter Beteiligung von Studierenden entstanden ist, in die Lehre einfließen werden. "So profitieren unsere Studierenden doppelt: durch eine praxisnahe Ausbildung und die ersten Erfahrungen in wissenschaftlicher Forschungsarbeit"... [mehr]