Im allgemeinen Wellness-Trend hat ein altes Sprichwort wieder an Popularität gewonnen: "Der Mensch ist, was er isst." Die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die eigene Gesundheit wird immer mehr Menschen bewusst.
Durch eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann man beispielsweise Krankheiten vorbeugen. Welche Menge an Energielieferanten, Nährstoffen oder natürlichen Östrogenen in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind, zeigen drei Einkaufsführer, die schnelle Informationen liefern.
So vermeidet man ein Vitamin-Defizit
Der Stoffwechsel des Menschen kann nur reibungslos funktionieren, wenn alle dafür benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Wie man seinen Körper mit genügend Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt, erklärt ein Autorenteam in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Vitamine".
Der Ratgeber zeigt, welche Produkte für eine ausgewogene Ernährung kombiniert werden können, welche Lebensmittel eingekauft werden sollten und auf was der Verbraucher beim Einkauf achten muss. Die Autoren beurteilen den Nährstoffgehalt von tief gekühlten, frischen oder in Dosen abgepackten Lebensmitteln und informieren über den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln.
Wo lauern Fettfallen?
Die Energiezufuhr über die Nahrung sollte dem tatsächlichen Energiebedarf des Menschen entsprechen, den er für seinen Stoffwechsel und für jede Art von körperlicher Tätigkeit benötigt.
Energielieferanten sind vor allem die Nährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweißstoffe. Peter Mayr, Küchenmeister im Gesundheitszentrum Golfhotel am Wörthersee, informiert in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Kohlenhydrate, Proteine, Fette", welche Menge an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind und wie man diese Energielieferanten am besten kombiniert.
Er empfiehlt hierbei vor allem eine fettarme Ernährung. Zuviel wird sonst im Unterhautfettgewebe gespeichert und nicht verbraucht. Es gibt viele Möglichkeiten Fett einzusparen: fettsparende Garungsmethoden anwenden oder vermehrt kaltgepresste Pflanzenöle verwenden.
Mit Pflanzenhormonen durch die Wechseljahre
Phytoöstrogene befinden sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und werden dem Körper über die Nahrung zugeführt. Diese Pflanzenstoffe ähneln den körpereigenen Östrogenen. Ihre Wirkung auf Frauen in den Wechseljahren ist zwar häufig schwächer als die der Hormonersatzpräparate, dafür weisen sie aber auch nicht deren Risiken auf. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk stellt in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Phytoöstrogene" die Lebensmittel vor, in denen Pflanzenhormone enthalten sind.
Hauptlieferant ist vor allem Soja, aber auch in Linsen, Leinsamen und Kichererbsen sind die pflanzlichen Hormone enthalten. In dem Einkaufsführer finden sich außerdem Listen zum Phytoöstrogengehalt der einzelnen Lebensmittel und einige Rezepte mit Phytoöstrogenen.
Drei Einkaufsführer:
Uli P. Burgerstein, Hugo Schurgast
Ihr Einkaufsführer Vitamine
Peter Mayr
Ihr Einkaufsführer Kohlenhydrate-Proteine-Fette
Bernd Kleine-Gunk, Barbara Imgrund
Ihr Einkaufsführer Phytoöstrogene