News zum Thema: Neurologie

- 26.01.2011 - Börsenmakler und Wirtschaftsmanager im Fokus der Neurobiologie

Dopamin-Ausschüttungen im Gehirn als Grundlage ökonomischer Entscheidungsfindungen

Emotionaler Kick oder nüchterne Kalkulation: Wissenschaftler an der RWTH Aachen gehen der Frage nach, wie die individuelle Persönlichkeit finanzielle Entscheidungen beeinflusst. Welche neurobiologischen Grundlagen bestimmen, ob ein Mensch sich eher risikofreudig oder risikoarm verhält? Haben diese persönlichen Anlagen Auswirkungen auf die Berufswahl? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren Wissenschaftler unter Federführung von Univ.-Prof. Dr. med. Ingo Vernaleken aus der Klinik für Psychiatrie,... [mehr]

- 14.10.2010 - Sprachverlust nach Schlaganfall

Hirnforscher entdecken neue Möglichkeiten des Spracherwerbs

Jedes Jahr erleiden rund 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlagfanfall. Knapp ein Viertel der Betroffenen behält schwerwiegende Sprachstörungen zurück. Wie es gelingen könnte, Patienten beim Wiedererlernen der Sprache zu unterstützen, fanden jetzt Wissenschaftler um Dr. med. Friedhelm Hummel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Bereich Neurologie, heraus. Sie zeigten, dass man auch durch Hirnstimulation von nicht klassischen Spracharealen, wie z.B. dem motorischen Kortex, Spracherwerb... [mehr]

- 04.03.2010 - Forschungsergebnis: Laufbandtraining bei Patienten mit Parkinson verbessert Gehen

Laufbandtraining kann bei Patienten mit Parkinson wichtige Gangparameter deutlich verbessern

Prof. Dr. Jan Mehrholz, Wissenschaftliches Institut an der Klinik Bavaria Kreischa

Der Einsatz von Laufbandtraining kann bei Patienten mit Parkinson wichtige Gangparameter deutlich verbessern. In einer systematischen Übersichtsarbeit einer internationalen Forschergruppe unter Leitung des wissenschaftlichen Instituts Kreischa wurden alle derzeitig vorhandenen wissenschaftlichen Publikationen zusammengefasst und ausgewertet. Die Ergebnisse liegen in der Januar- Ausgabe der Cochrane Library of Systematic Reviews, der weltweit zuverlässigsten Quelle für wissenschaftliche Gesundheitsinformationen... [mehr]

- 12.11.2009 - Bornavirus: Mögliche kausale Rolle bei neuro-psychiatrischen Störungen

Antivirale Therapie der Depression mit Amantadin

Als neuer Erklärungsansatz für die Ätiologie von affektiven neuropsychiatrischen Störungen wird seit den 1990er Jahren eine virale Genese diskutiert. Seit den ersten Berichten im Jahr 1976, die zeigten, dass psychiatrische Patienten eine höhere Prävalenz von Antikörpern gegen Bornavirus aufweisen, konnte durch verschiedenste Untersuchungen dieser Zusammenhang in den letzten Jahren weiter erhärtet werden. Die heutigen Möglichkeiten der molekularbiologischen Diagnostik der Borna-Virusinfektion sowie... [mehr]

- 02.12.2004 - Hypophysen-Insuffizienz nach Schädel-Hirn-Trauma: Problem mit hoher Dunkelziffer

SHT ist die häufigste Ursache für Tod oder Behinderung bei jungen Erwachsenen

Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und aneurysmatische Subarachnoidalblutungen (SAB) verursachen offensichtlich sehr viel häufiger als bisher angenommen eine Störung der Hypophysenfunktion mit konsekutiver Insuffizienzsymptomatik, die durch Substitution behandelbar wäre. [mehr]

- 24.05.2004 - Hohes Demenzrisiko nach dem Schlaganfall

Im Vergleich zu Gesunden müssen Schlaganfall-Patienten mit einem doppelt erhöhten Risiko für eine Demenzerkrankung leben

Im Vergleich zu Gesunden müssen Schlaganfall-Patienten mit einem doppelt erhöhten Risiko für eine Demenzerkrankung leben. Mediziner der Universität Boston hatten in einer Fallkontrollstudie Risikofaktoren der Demenz prospektiv untersucht. 212 Studienteilnehmer, die im Januar 1982 keine Demenz aufwiesen und später einen Schlaganfall erlitten, wurden mit 1.060 gesunden Kontrollen verglichen. Die Forscher berechneten das 10-Jahre-Risiko für eine Demenz bei den Schlaganfall-Patienten und den Kontrollen,... [mehr]